Thomas (26) verloren in der Wildnis

Thomas (26) verloren in der Wildnis

English version below.

Chiang Rai ist eine Stadt im Norden von Thailand. Um genau zu sein eine der nördlichsten Städte Thailands und am Rande des Dschungels. Wenn ich im letzten Blogpost über Chiang Mai als eine geeignete Stadt für Digital Natives geschrieben habe, ist Chiang Rai für mich so etwas wie eine Auszeit von der Auszeit, eine Auszeit vom Leben als Digital Native. Der Ort ist ungefähr 2 Autostunden von Chiang Mai entfernt und dient für Reisende oft als Start-Halt-Punkt für einen Naturtrip. Und so ähnlich sehe ich es auch…

Mein Unterschlupf

View from my balcony

… denn als potenzieller digitaler Nomade kann ich aus meiner digitalen Hood in Chiang Rai Berührungspunkte mit der Natur finden – quasi eine Verbindung zur Natur aufbauen.

Ich bin dort hingefahren und habe erstmal durch eine Empfehlung im coolsten Hostel ever namens „concept yard“ eingecheckt. Leider hab‘ ich davon irgendwie keine Fotos gemacht, aaaber dafür viele Stories, die ihr in meinen Instagram Story Highlights für Chiang Rai finden könnt. Wieso ich von dem Hostel so begeistert bin? Erst einmal das Design – ich bin ja so ein design freak. Alles ist stylish weiß mit farblichen Akzenten. Dann die „usability“. Ja, das war doch sowas mit Nutzerfreundlichkeit bei Websites und Apps und so, aaaber ich nutze das immer für alles, was einfach gut durchdacht ist, sodass man es intuitiv nutzen kann! Das sagt es das eigentlich auch aus; Es ist ein gut durchdachtes, modernes multi-living space. Im Erdgeschoss gibt es ein Café mit warmen und kalten Getränken, sowie Smoothies und einigen Köstlichkeiten. Im ganzen Haus gibt es coole Sitzecken zum Arbeiten oder zum Chillen – überhaupt ist das Ganze sehr gemeinschaftlich aufgebaut, obwohl natürlich Privatsphäre in den Zimmern gewährleistet ist. Es gibt auch einen schönen Garten mit Grills zur freien Nutzung oder Ecken für Sportaktivitäten. Alles in allem kann man sich das ein bisschen so vorstellen wie ein gemütliches und bewohnbares Google-Hauptquartier.

Natur vs. Thomas

Kommen wir zum wichtigsten Teil – der Grund wieso wir nach Chiang Rai fahren: Die Natur. Raus aus der Stadt und rein in ein riesiges Reich voller unbekannter Pflanzen und Tieren. Ganz im Ernst: Das ist spannend, aufregend und schön. Allerdings auch ein wenig beängstigend. Wieso? Nicht nur, weil es so groß ist, sondern weil ich auch eine Spinnenphobie habe! Teilweise war es für mich eine Mischung aus Adrenalin und Faszination, Freude und Angst.

Me in front of the Khun Korn

Freude, Freude und Natur

Sich verlaufen klingt ja erstmal negativ. War es in diesem Fall aber nicht! Vielleicht klingt das für manch einen hier zu philosophisch, aber ich habe mich in der Schönheit der Natur verloren. So viele positive Eindrücke lassen die Angst nebensächlich erscheinen und erfüllten mich mit einem Gefühl der Freiheit – Hach ich liebe es: Es ist ein ähnliches Gefühl, welches ich beim Reisen an sich habe! Ich werde hier keine Worte finden, die das annähernd treffend beschreiben. Deshalb zeige ich euch einfach Impressionen in Bildern. Empfehlen kann ich die Region um den Wasserfall Khun Korn, die Region um den Singha Park oder den Weg in Richtung 3-Länder-Dreieck.

Meisterwerke der Architektur

Obwohl die Natur natürlich der Fokus bei einem Chiang Rai trip ist, sollten der weiße und der schwarze Tempel auf gar keinen Fall ausgelassen werden! Ich bin definitiv kein Fan von Sehenswürdigkeiten, aber diese haben es verdient Sehenswürdigkeiten genannt zu werden.

Der weiße Tempel – ein Meisterwerk in Weiß. Ein komplett weißes Gebäude mit so einer Art von Detailverliebtheit, sodass sie am treffendsten in Bildern ausgedrückt werden kann. Mit kleinen Zeichnungen aus der Weltgeschichte, der Filmgeschichte oder allgemein aus positiven historischen Ereignissen der Menschheit erreichen die Details einen zusätzlichen Sinn und es ist möglich Stunden dort zu verbringen.

The White Temple

Der schwarze Tempel – oder auch Black House – ist im Prinzip das Gegenteil. Während der weiße Tempel hell und voller positiver Vibes ist, besteht das Detail beim schwarzen Tempel nur aus angsteinflößenden Elementen. Jedes Dekorationselement wurde aus tierischen Stücken gefertigt. Wir sprechen hier von Knochen, Haut, Zähnen oder anderen nicht unbedingt identifizierbaren Dingen. Gruselig, aber trotzdem faszinierend!

 The Black Temple

The Black Temple

So – das wars! Ich würde am liebsten noch viel tiefer ins Detail gehen, aber dann müsste ich das hier keinen Blogartikel, sondern einen Roman nennen. Und das ist hier nicht der Plan. Falls jemand Fragen hat, gerne per Mail, hier als Kommentar oder auf Instagram.

Safe travels, Thomas


 

Thomas lost in the wilderness

Chiang Rai is a city in the north of Thailand. To be exact, one of the most northern cities in Thailand and on the edge of the jungle. When I wrote about Chiang Mai as a suitable city for digital natives in the last blog post, Chiang Rai is something like a time-out from the time-out, a time-out from living as a digital native. The place is about 2 hours by car from Chiang Mai and is often the starting point for a nature trip. And that's how I see it... 

My safehouse

... because as a potential digital nomad, I can find contact points with nature from my digital home in Chiang Rai. I went there and first checked in with a recommendation in the coolest hostel ever called "concept yard". Unfortunately, I didn't take any pictures of it, but there are many stories you can find in my Instagram Story Highlights for Chiang Rai. Why am I so excited about the hostel? First of all the design: I'm such a design freak. Everything is stylish white with colour accents. Then the "usability". Yes, this is a word you use in a digital world, but I always use it for everything that is well thought out, so that you can use it intuitively! That's what it says; it is a well thought-out, modern multi-living space. On the ground floor there is a café with hot and cold drinks, smoothies and some delicacies. All over the house there are cool sitting areas for working or chilling out - the whole thing is very communal, although of course privacy in the rooms is guaranteed. There is also a beautiful garden with barbecues for free use or corners for sports activities. All in all, you can imagine it a bit like a cosy and habitable Google headquarters.

Nature vs. Thomas

Let's get to the most important part - the reason why we go to Chiang Rai: Nature. Get out of the city and into a vast realm of unknown plants and animals. Seriously, this is exciting, exciting and beautiful. But also a little frightening. Why? Not only because it's so big, but because I also have a spider phobia! For me it was partly a mixture of adrenaline and fascination, joy and fear. 

Joy, Joy and nature

Losing your way sounds negative at first. But it wasn't in this case! Perhaps this may sound too philosophical for some people here, but I have lost myself in the beauty of nature. So many positive impressions make the fear seem insignificant and filled me with a feeling of freedom - I love it: It's a similar feeling that I have when travelling! I will not find any words to describe this in any accurate terms. That's why I show you impressions in pictures. I can recommend the region around the waterfall Khun Korn, the region around Singha Park or the way to the 3-country triangle.

Masterpieces of architecture

Although nature is naturally the focus of a Chiang Rai trip, the white and black temples should not be missed! I am definitely not a fan of attractions, but they deserve to be called attractions.

The white temple - a masterpiece in white. A completely white building with such a kind of attention to detail that it can best be expressed in pictures. With small drawings from world history, film history or positive historical events of humanity in general, the details reach an additional meaning and it is possible to spend hours there. 

The black temple - or Black House - is in principle the opposite. While the white temple is bright and full of positive vibes, the detail of the black temple consists only of frightening elements. Each decoration element was made of animal pieces. We are talking about bones, skin, teeth or other things that are not necessarily identifiable. Scary, but still fascinating!

So - that's it! I'd like to go into much more detail, but then I wouldn't have to call this a blog article, I'd have to call it a novel. And that's not the plan here. If you have any questions, feel free to contact us by mail, here as a comment or on Instagram.

Safe travels, Thomas

Wie in Boracay eine Wohlfühloase im Paradies entsteht

Wie in Boracay eine Wohlfühloase im Paradies entsteht

Chiang Mai - Stadt der Digital Natives

Chiang Mai - Stadt der Digital Natives