#Hallstatt – Österreich’s Instagram-Village

#Hallstatt – Österreich’s Instagram-Village

Als ich meinen Trip nach Österreich, genauer gesagt Salzburg plante, stand für mich fest, dass ich auch unbedingt einen Abstecher in die UNESCO Welterberegion Hallstatt Dachstein Salzkammergut machen wollte. So oft tauchten schon atemberaubende Aufnahmen der Marktgemeinde Hallstatt in meinem Instagram-Feed auf, da wollte ich mich einfach selber davon überzeugen und mich der Challenge annehmen, diesen Ort aus einer anderen Perspektive als die der typischen Google-Bildersuche zu zeigen.

Von postingreifen Kulissen mit Postkarten-Charme

Von Salzburg nach Hallstatt sind es etwa 75km, davon etwa 50km reine Landstraße, von welcher man bereits während der Fahrt einen angenehmen Ausblick auf die Natur hat. Das gibt einen kleinen Vorgeschmack auf das, was einen kurz nach den Serpentinen und dem Tunnel am Ziel erwartet. Ein wirklich kleines, schnuckeliges und fast kitschiges Dorf mit einem weitläufigen See, dem Hallstätter See. Friedlich und ländlich, sodass man fast gar nicht wahrnimmt, dass man sich hier gerade an einem der beliebtesten Schauplätze einiger Instagram-Fotografen befindet. Gleichzeitig ist jeder Shot reif für die nächste Charge Postkarten – sowas hat man selten. Apropros, ich sollte daran denken, eine zu verschicken.

Über den Wolken ist der Ausblick (fast) grenzenlos

Schauen wir uns das aber mal von oben an. Hallstatt bietet hierfür eine 360 Meter hohe Aussichtsplattform, den „Skywalk Welterbeblick“ (World Heritage View). Es besteht die Möglichkeit, den Weg in zügigem Tempo in etwa 1 ¼ Stunden zu Fuß zu erklimmen. Wer es gemütlicher mag und vielleicht etwas Zeit sparen möchte, nimmt die Standseilbahn, welche einen im 15 Minuten-Takt innerhalb von etwa 3 Minuten direkt an die Spitze des Salzbergs bringt (Kosten Stand April 2018; etwa 16€ pro Erwachsener). Von dort aus gelangt man über eine Brücke direkt zu der spitzförmigen Plattform, von welcher man einen imposanten View auf die Gebirgsregion rund um den Dachstein, dem fjordartigen Hallstätter See und natürlich dem Welterbeort Hallstatt, genießen kann.

Neben beschaulicher Idylle und ramschigen Souvenirs

Zurück im Tal spaziere ich entlang des Ufers und bewundere den steilen, dicht bebauten Berghang. Pfählen stützen Häuser, welche in den See gebaut wurden; es wirkt fast schon ein wenig nordisch. Kinder spielen auf dem Balkon, Väter hacken Holz. Auf halber Strecke ein Marktplatz und eine Kirche – ein malerischer Schauplatz für jede gute Kinderbuchgeschichte. Doch was passiert, wenn ein solch kleiner Seeort an Bekanntheit erlangt? Zwangsläufig bekommt es auch diesen ungemütlichen, touristischen Touch. Tür an Tür Stände mit billigen Souvenirs, Schilder, welche Besucher darauf hinweisen müssen, dass hier auch Bewohner leben und diese bitte respektiert werden sollen. Dass die eigene Gemeinde plötzlich zu einer touristischen Attraktion wird – das schmeckt sicher nicht jedem der knapp 800 Einwohner.

Meine Checkliste zum Abschluss

Hat sich dieser Tagestrip gelohnt? Definitiv. Habe ich die Challenge überwunden und Hallstatt von einer anderen Perspektive eingefangen? Für mich ja. Und ob ich daran gedacht habe, eine Postkarte zu verschicken? Na klar!


#Hallstatt – Austria’s Instagram-Village

When I planned my trip to Austria, more precisely Salzburg, it was clear to me that I wanted to make an excursion to the UNESCO World Heritage region Hallstatt Dachstein Salzkammergut. So many times breathtaking images of the market town of Hallstatt have appeared in my Instagram feed, so I just wanted to see it for myself and accept the challenge to show this place from a different perspective than the typical Google image search.

From ready-to-post backdrops with postcard charm

From Salzburg to Hallstatt there are about 75km, of which about 50km pure country road, from which you already have a pleasant view of nature while driving. This gives a little taste of what awaits you shortly after the serpentines and the tunnel at the finish. A really small, cute and almost cheesy village with a large lake, the Hallstätter See. Peaceful and rural, so you almost do not realize that you are here at one of the most popular locations of some Instagram photographers. At the same time, each shot is ready for the next batch of postcards - that's rare. Apropros, I should remember to send one

Above the clouds the view is (almost) boundless

Let's take a look from above. Hallstatt offers a 360 metre high viewing platform, the "Skywalk World Heritage View". It is possible to climb the path at a rapid pace in about 1 ¼ hours on foot. If you like it more comfortable and would like to save some time, take the funicular which takes you directly to the top of the Salzberg every 15 minutes within about 3 minutes (cost as of April 2018; about 16€ per adult). From there, a bridge leads directly to the pointed platform from which one can enjoy an impressive view of the mountain region around the Dachstein, the fjord-like Hallstätter See and of course the World Heritage Site Hallstatt.

Besides tranquil idyll and rampacious souvenirs

Back in the valley I walk along the shore and admire the steep, densely built-up mountain slope. Piles support houses built into the lake; it almost seems a little Nordic. Kids play on the balcony, dads chop wood. Halfway a market place and a church - a picturesque setting for any good children's book story. But what happens when such a small seaside resort becomes known? Inevitably, it also gets that uncomfortable, touristic touch. Door to door stalls with cheap souvenirs, signs, which visitors have to point out that there are also inhabitants living here and please respect them. The fact that your own community suddenly becomes a tourist attraction is certainly not to everyone's taste. My final checklist:

Has this day trip paid off? Definitely. Did I overcome the challenge and capture Hallstatt from a different perspective? For me yes. And did I think about sending a postcard? Sure, of course!

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